🚢 Trelleborg-Malmö-Kopenhagen

Sonnabend 15. Juni 2019

05:30 Uhr mit müden Augen nach einer kurzen Nacht von Bord der MS Skane runter und Richtung Malmö. Um 7 Uhr sind wir in Mormors Bageri in Malmö´s Innenstadt eingekehrt. Da konnte doch der Tag wunderbar beginnen – ob er denn auch so weiterging? … auf alle Fälle kurios und ein wenig unfreiwillig teuer. …naja aus Fehlern kann man nur lernen und es gilt natürlich, diese erst mal zu begehen. So, nun erst mal ein ordentliches Frühstücksbuffe mit viel Kaffee und frischen Sachen. Ab ging es zum Turning Torso – ein irres Bauwerk was 2005 fertig wurde und mehrere Preise in Architektur gewann. Alles von allen Seiten angeschaut und genauesten´s fotografiert, außer von oben, dass war nicht so Mutti´s Ding, den der Turm ist ja beachtlich hoch (190 m). Jetzt war als nächstes Ziel die Öresundbrücke, dies hab ich mir ja vorgenommen für Malmö, denn auf unserer Rückreise kommen wir nicht mehr über Malmö, fahren direkt nach Trelleborg. Navi einprogrammiert, mit der Hoffnung vorher noch anhalten zu können aber…. Peng, waren wir auch schon an der Mautkontrolle und konnten nicht mehr umdrehen. Ringsherum alles KFZ Kennzeichen mit DK. Ist ja auch klar, Kopenhagen liegt in Dänemark und ist dessen Hauptstadt. Man, ich wollte doch nur paar Fotos live von der Brücke haben, einem wichtigen Merkmal der Serie „The Bridge“. Nun sind wir einmal drüber gefahren und wieder zurück. Auf der Rücktour dann die Kasse mit der Maut. Schlappe 60 € mit der Kreditcard gezahlt. So waren es auch teure Fotos die ich nun zurück nach Malmö von der Brücke machte. So kann man eben auch mal einen Fehler begehen, jedenfalls wird dieser im Gedächtnis bleiben. Nun war es doch schon halb Elf am Vormittag und ich ahnte schon, der kurze Schlaf auf der Fähre fordert irgendwann seinen Tribute. Noch einmal gestärkt in einem bekannten Fastfoodstop, galt es nun über 300 km zu bewältigen. Die Kilometer klebten wie zäher Sirup am Tacho und es ging nicht voran, mehrmals mussten wir kurze Stop’s einlegen und ein kräftiger Kaffee und eine leckere Kanelbulle brachten mich dazu, den letzten Spurt in Kalmar über die Ölandbrücke auf Öland und an unsere Zieladresse einzulegen. Jetzt am Abend des 1. Tages, der schon so aufregend mit vielen Eindrücken war und ich diese Zeilen schreibe, merke ich die Anstrengung, die langsam weicht und die man nicht verkennen sollte, nach einer langen Autofahrt in Deutschland von zu Hause bis Rostock, nach einer sehr kurzen Nacht auf der Fähre und einer weiteren Fahrt ans Ziel. Ich bin platt, und hab noch nicht mal Hunger, was bei mir echt selten vorkommt. Nun kommt die Freude aufs ausschlafen und ich glaube ja, dass der richtige Effekt der Erholung auch erst einige Tage nach unserer Ankunft hier in Högsrum auf Öland einsetzt…das ist auch gut so, denn viele Tage haben wir doch Zeit um uns zu erholen und wir machen uns keinen Stress… das muss ich Mutti aber erst noch beibringen 🙂 God Natt

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